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Werkgeschichte

Die Werkgeschichte des Novalis'  

 

1788

erste Gedichte.

1789

Der 17-jährige schreibt Sonette, Gedichte und Verserzählungen.

1791, April 

Erste Veröffentlichung in Wielands Teutschem Merkur mit dem Gedicht Klagen eines Jünglings, unterzeichnet mit „v. H.“

1795, Herbst 

Beginn von philosophischen Studien zu Fichtes Wissenschaftslehre, Studienhefte und gesellige Gedichte entstehen.

1797, April 

Nach dem Tod der Verlobten Sophie von Kühn Beginn der Arbeiten am Journal, Tagebuchaufzeichnungen mit persönlichen und gesellschaftlichen Reflektionen. Darin auch eine kritische Auseinandersetzung mit Goethes Wilhelm Meister. Naturwissenschaftliche und geologische Studien an der Bergakademie Freiberg.

1798, Januar 

Januar  Gedicht Der Fremdling; April Erste Veröffentlichung unter dem selbst gewählten Pseudonym Novalis in der Erstausgabe der Zeitschrift Athenaeum. Es erscheint eine Sammlung von Fragmenten unter dem Titel Blüthenstaub. Arbeit an dem naturphilosophischen Romanfragment Die Lehrlinge zu Sais. Die Gedichte Blumen sowie Glauben und Liebe oder Der König und die Königin erscheinen in den Jahrbüchern der Preußischen Monarchie. Glauben und Liebe erregt den Unwillen des Landesfürsten Friedrich Wilhelm III., Gedicht Kenne dich selbst; Sommer Die Teplitzer Fragmente entstehen, Beginn von Aufzeichnungen im Allgemeinen Brouillon für eine Enzyklopädie aller Wissenschaften.

1799

Entstehung der ersten Geistlichen Lieder; Oktober­/November Niederschrift von Die Christenheit oder Europa, weitere Geistliche Lieder; November Romantikertreffen in Jena (Die Brüder Schlegel, Tieck, Schelling und Ritter sind zugegen). Novalis liest aus den geistlichen Liedern und dem umstrittenen und zu seinen Lebzeiten nicht mehr veröffentlichten Essay Die Christenheit oder Europa; November Beginn der Arbeiten am Roman Heinrich von Ofterdingen.

1800, Januar 

Abschluss der Hymnen an die Nacht in handschriftlicher Fassung, erste Entwürfe zu Klingsohrs Märchen (9. Kapitel); April Abschluss der Arbeiten am ersten Teil des Heinrich von Ofterdingen, nach intensivem Studium der Werke von Jakob Böhm weitere Gedichte, Entstehung der Salinenschriften; August Die Hymnen an die Nacht erscheinen in revidierter Fassung im 6. Heft des Athenaeum; Juli-September Pläne zur Fortsetzung des 2. Teils des Heinrich von Ofterdingen. Dazu entstehen Gedichte, darunter Astralis, das Lied der Toten und Die Vermählung der Jahreszeiten. In einem schlechten gesundheitlichen Zustand letzte Fragment- und Tagebuchaufzeichnungen, hauptsächlich zum Verhältnis zwischen Krankheit und Religion sowie zu Fragen der romantischen Poetik.

 
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